Camp

CampAls das Little Otter Family Camp diesen Sommer seinen urlaubenden Familien die Pforten öffnet ist etwas anders als die Jahre zuvor. Camp-Leiterin Mack ist geschieden von ihrem Ehemann und muss den Laden nun alleine stemmen.
Während sie folgenweise in neue Probleme stolpert (die sie, natürlich, zuverlässig in den letzten sieben Minuten eben jener Folge wieder löst) verfolgen wir die unterschiedlichen, jugendlichen Betreuer des Camps, wie sie ihren Sommer miteinander verbringen.

»Camp« erinnert stark an »Beaver Falls«, der britischen E4-Serie, die letztes Jahr nach der zweiten Staffel abgesetzt wurde1. Ein Sommer-Camp und die verschiedenen Betreuer und Bewohner, die allesamt zu unterschiedlichen Graden bescheuert sind.

Die Show ist mit Sicherheit kein intellektuell hochwertiges, vielschichtiges Drama. Sie erzählt die Geschichte eines Sommer-Camps und so fühlt sie sich auch an. Leichte Unterhaltung für sommerliche Sonnentage.
Im besten Fall ist das kurzweilig, durchschnittlich ist das eher stumpf — mitunter auch doof.

Kann man allerdings gucken, wenn man nichts anderes übrigt oder man keine Lust auf schwermütigen Drama-Kram hat.
Muss man allerdings auch nicht.

→ »Camp« in der Wikipedia und auf TVRage
Trailer
→ Metacritic-Score: 50


  1. WAS? Letztes Jahr? Wie die Zeit vergeht! 

CyberChimps