Common Law

Common LawTravis und Wes sind Mordkommissare. Partner. Und verdammt gut im Lösen ihrer Fälle. Allerdings haben sie ein Problem: Sich. Sie können sich gegenseitig nicht ausstehen. Sie stacheln sich an, beleidigen sich, prügeln sich. Ihr Vorgesetzter schickt sie zur Paartherapie, wo sie ihre Probleme finden und lösen sollen. Ein bisschen scheint das auch zu klappen, aber während ihrer langsamen Schritte in die richtige Richtung, müssen sie natürlich noch Fälle lösen. Nebenbei nehmen wir noch am leichtfüßigen Womanizer-Leben von Travis teil und lernen Wes näher kennen, der mit seiner Spießigkeit eigentlich viel besser zu seinem vorherigen Job als Anwalt passt.

»Common Law« ist ein unterhaltsamer Twist auf das ewig positiv gesinnte Polizei-Duo-Genre von »The Mentalist«, »Castle« und Co. Michael Ealy darf endlich mal keinen bösewichtigen Terroristen spielen und findet in Warren Kole einen sympathischen Mitdarsteller.

Mir gefällt »Common Law«. Kein schwergewichtiges, dramatisches Etwas im Sinne von »The Good Wife«, das einen zwischen den Folgen vor Spannung die Fingernägel abkauen lässt, sondern ein amüsantes, frisches, kurzweiliges Stück TV.

Mehr bleibt nach der Pilotepisode (noch) nicht zu sagen. Jap.

→ »Common Law« bei TVRage
→ Trailer

(Aber jemand möge mir den Titel erklären. Ist das ein kompliziertes Wortspiel zwischen »Common Ground« und »Common Law«? Wenn ja, wie passt das »Common Law«, das Prinzip der von Einzelgerichtsfällen getriebenen Verfassung da rein!? NungutMan erklärte es mir: »Common Law Marriage« ist eine Art eheähnliche Gemeinschaft. That’s it. Und zum bösewichtigen Terroristen Michael Ealy: Mir ist bewusst, dass er seit »Sleeper Cell« schon einige Rollen gespielt hat – aber noch keine hat gereicht, um das damalige Bild zu verändern…)

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