Continuum

ContinuumDie Zukunft. Überall eher schlecht computergenerierte Hochhäuser. Von denen gerade ein paar explodieren. Eine Befreiungsarmee möchte die Gesellschaft aus den Klemmen großer Firmen erlösen – und wird sogleich für ihren Anschlag von der Regierung festgenommen. Bei der folgenden Hinrichtung passiert aber nicht das, wofür alle angereist sind: Alle Revoluzzergefangenen können durch ein Energiefeld dem Raum entkommen. Mit ihnen, durch einen unglücklichen Zufall im Energiefeld, die Regierungsbeamtin Kiera Cameron. Als sie aufwacht, findet sie sich in einer fremden Welt wieder, in der sie so gleich einen der ausgebüchsten Sträflinge wieder Dingfest machen möchte. Die Welt ist fremd, weil sie eine alte Welt ist. 2012 anstelle von 2077. Sie alle sind in die Vergangenheit katapultiert worden. Kiera gibt sich als Polizistin aus und tritt der lokalen Polizeiwache bei. Die Jagd nach den Ausgebrochenen beginnt, während Kiera gleichzeitig das Mysterium der Zeitreise entschlüsselt. Oder so.

»Continuum« ist eine kanadische Serie. Wie immer merkt man das ganz schön. Alles ist nicht ganz so hochglanzpoliert, wie bei den Hollywood-Produktionen. Die Computeranimationen sind etwas schlechter, die Dialoge etwas flacher, die Actionszenen etwas simpler. Aber wenn man sich damit einmal angefreundet hat, dann ist »Continuum« tatsächlich ganz nett. Eine Science-Fiction-Serie, die eigentlich mehr ein Krimi ist.»Continuum« ist Terminator mit Terra Nova mit Alcatraz. Und der gesamten kanadischen Schauspielergarde. Kein großer neuer Hit, aber durchweg ansehbar.

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→ Trailer

(Ich freu mich so auf meinen Bodysuit mit veränderlicher Oberflächenstruktur in der Zukunft. Ich kann’s kaum erwarten.)

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