Cracked

CrackedNachdem er in tödliche Schusswechsel involviert war, leidet Detective Aidan Black unter Symptomen von PTSD, von posttraumatischen Belastungsstörungen. Bald darauf hat er in einem Café einen kleinen Zusammenbruch: Er gackert als Huhn einen Bürger an.
Kann ja mal passieren. Aber weil er ein so guter Polizist ist, wird um ihn herum eine neue Abteilung gegründet. Die Psych Crimes Unit. Völlig Shawn-und-Gus-los kümmert sich die Abteilung ausschließlich um die Fälle, in denen psychisch Kranke involviert sind. Black kriegt dafür an seine Seite die Psychiaterin Ridley, die ihn und seine Fälle diagnostiziert, sowie eine weitere Kommissarin mit Psychiatriekrankenpflegersidekick. Der erste Fall: Ein ermordeter Junge, der eine Glühbirne im Oberkörper stecken hat.

»Cracked« ist kanadisch. Das merkt man an der Produktionswertigkeit. Beides ist nichts, was für mich eine kanadische Serie unansehbar macht. Denn das, was an Politur durch bessere Filmteams, teure Kameras und kostspieliges Post-Processing fehlt, wird häufig durch gute Drehbücher undoder gute Schauspieler wett gemacht (siehe jede britische Show). Aber leider hat »Cracked« weder das eine, noch das andere.

Die Schauspieler spielen oberflächlich und passen (noch) nicht auf ihre Charaktere. Die wiederum sind eindimensional, überdramatisiert und … langweilig. Das schlimmste ist allerdings das Drehbuch, was uns nicht nur eine völlig bescheuerte Rahmenhandlung liefert (die noch bescheuerter motiviert wird), sondern auch einen äußerst langweiligen, ersten Fall. Über den Titel möchte ich gar nicht reden…

»Cracked« ist ein schlechterer Krimi, wie er vielleicht ins Vorabendprogramm von ARD und ZDF gehört. Nichts, womit ich mich weiter aufhalten mag.

→ »Cracked« auf TVRage und in der Wikipedia
Trailer
→ Kein Metacritic-Score

CyberChimps