Dark Matter

Dark MatterInmitten flackerndem Licht und lauten Alarmsirenen werden One und Two wach. Sie waren in einer Art Statiskammer, augenscheinlich auf einem Raumschiff, und machen sich sogleich daran, das versagende Schiff zu reparieren. Beide haben keine Ahnung wer sie sind, was sie auf dem Schiff machen und sonst so können. Aber zumindest Two weiß, wie man so ein Gefährt repariert. Es stellt sich heraus, dass noch vier weitere Crew-Mitglieder an Bord sind, die gleiche existentielle Gedächtnislücken haben. Außerdem dabei: Eine Androide. Zusammen machen sie sich daran, herauszufinden, wer sie eigentlich sind, was sie am Bord des Schiffs zu suchen haben und was das eigentliche Ziel war.

»Dark Matter« ist ein waschechter Raumschiff-Science-Fiction, wie wir ihn so schon seit langem nicht mehr über die Mattscheibe haben flattern sehen1. Die Serie wird von Stargate-Alumni Joseph Mallozzi und Paul Mullie gemacht, die sich den Stoff vor ein paar Jahren für eine TV-Serie ausgedacht hatten, dann daraus ein Comic machten und jetzt die Serie zum Comic produzieren.

Den Stargate-Einschlag merkt man ein wenig, am meisten noch am Look & Feel der Charaktere und des Raumschiffs. Aber das ist nichts Schlechtes, Stargate war immerhin guter Science Fiction. Die Geschichte ist, nach ein paar hin und her zur Einführung der Charaktere, etwas vorhersehbar, aber trotzdem interessant. Das Setting ist hinreichend originär um Stoff für ein paar Folgen zu bieten.

Die Serie ist eine Art Kollektiv-»Memento« in Space mit geläuterten Hauptcharakteren. Mir gefällt das, allein schon wegen des Hard-Sci-Fi-Einschlags.

→ »Dark Matter« in der Wikipedia und bei TVRage
Trailer
→ Tomatometer: 38 %, Metacritic-Score:


  1. Ein waschechter Raumschiff-Science-Fiction mit blödem Titel. Oder schlägt da der Physiker in mir nur zu stark durch? 

CyberChimps