Enlightened

EnlightenedAmy hat einen Zusammenbruch. Mitten in der Firma flippt sie aus. Voller Zorn reist sie schließlich nach Hawaii, wo sie in so etwas wie einer Hippie-Kommune den Weg zur inneren Ausgeglichenheit findet.
Die Serie verfolgt Amy, wie sie als Strahlemann wieder zurück zu Hause ist und ihr altes Leben aufnehmen möchte. Nur dieses Mal mit weniger Zorn und mehr Glückseligkeit.

Puh. Harter Stoff. Und nicht die positive Version von »harter Stoff«.

Es fällt mir schwer, mich in die Zielgruppe der Serie (die ich sowas von nicht bin) hineinzuversetzen. Es sind vermutlich Frauen, mittleren Alters, die bei der IMDb »Mamma Mia!« mit 10 Punkten bewertet haben. ABBA fehlt »Enlightened« allerdings, hätte der Serie aber vielleicht gut getan.

Für mich ist das langweiliger, midlifekrisiger Stoff, teils episch ausgebreitet und übersäht mit Metaphern eines schöneren Lebens, dass der Aufzug knallt (jap, Aufzüge können knallen).
Das einzige Positive, das ich der Show abgewinnen kann: Mutig, dass mal jemand das Thema Burnout und Nervenzusammenbruch angeht.

Trotzdem: Gähn, Nächster bitte.

→ Enlightened bei TVRage
→ Trailer

(Wer einen Eindruck der Serie auf Meta-Ebene gewinnen möchte, der möge mit den Ending Credits starten. Die treffen den Ton der Serie hervorragend (sind also ebenso schlimm).
Wie lang ist’s eigentlich her, dass HBO gute 30-Minute-Serien gemacht hat?)

CyberChimps