Enlisted

EnlistedHot-Shot-Soldat wird aus dem Kriegsgebiet zurück nach Hause versetzt. In die Kaserne, in der ausgerechnet seine zwei Brüder untergebracht sind. Als kriegserfahrener Ausbilder kommt er sich viel toller vor als all seine simplen Untertanen. Aber schon bald merkt er, natürlich, dass auch die nur Menschen sind und eigentlich sogar ganz in Ordnung.

Caro fand »Enlisted« eher nicht so gut. Mir geht’s da anders. Mir gefällt die Show.
Allerdings muss ich dafür die First Rule of Newshows brechen: Mehr als nur die erste Folge zur Besprechung heranziehen. Hätte ich nur Episode eins gesehen, ich hätte vermutlich eine ähnliche Meinung wie Caro (wenn auch leicht besser).

Aber ab der zweiten Folge, wenn die Charaktere eingeführt und die Geschichte etabliert ist, ist »Enlisted« tatsächlich richtig witzig! Natürlich gibt es immer noch Witze, die albern und doof sind. Aber der Großteil ist clever, hat einen subtil-kritischen Fingerzeig oder nimmt sich selbst nicht so ernst. Ich lachte, häufig.

Zwei Dinge, die besser sein könnten: Parker Young könnte gut und gerne mal eine andere Rolle als den Ryan Shay aus »Suburgatory« spielen; Die Struktur einer Episode (Sgt. Hotshot guckt auf alle herab und kommt sich vor wie King → Irgendwas passiert, was ihn zurück in die Realität bringt → Alle sind gut Freund) könnte ruhig mal etwas Variation vertragen.

Aber mir gefällt »Enlisted«.
Schön, dass Amerikaner beim hochheiligen Militär trotzdem zu Selbstkritik fähig sind.

→ »Enlisted« in der Wikipedia und bei TVRage
Trailer
→ Metacritic-Score: 65, Tomatometer: 85%

CyberChimps