Free Agents

Free AgentsAlex und Helen sind Kollegen bei einer PR-Agentur. Alex scheidet sich gerade von Frau und Kindern, Helen’s Mann hörte vor einem Jahr auf zu leben. Beide sind irgendwie durch und machen das, was man in solchen Situationen tut: Miteinander schlafen.

Wenn man den Trailer zur 20-Minuten-Comedy gesehen hat, dann weiß man schon, wie das Setting der Serie ist – außerdem kennt man bereits die meisten der Gags der ersten Episode.
»Free Agents« sieht solide aus, hat ausreichend bescheuerte Haupt- und besonders Nebenfiguren (der Security Guard ist dermaßen auf Kult angelegt, dass es entweder super peinlich, oder ganz großartig wird) und keine so schlechten Witze (manche sind sogar ganz charmant). Eine übliche Single-Kamera-Comedy, bei der es um Beischlaf und persönliches Unglück geht, dieses Mal im Rahmen einer PR-Agentur. Und wie üblich, bei diesen Manifestationen des Genres, kommt es nur grob auf die Prämisse an – wichtiger sind Darsteller und Schreiberlinge.

Ob die Witzdichte und Interessantheit der Charaktere auch über die Pilotfolge hinweg bestehen bleibt, ist noch zu sehen.
Ein frühes Absetzen, wie bei Serienjunkies der Tenor war, ist zwar immer möglich – aber für mich sieht die Serie ganz solide aus.

Außerdem: Giles!

→ »Free Agents« bei TVRage

Fun-Fact: Im britischen Original der Serie spielt Stephen Mangan aus »Episodes« die Hauptrolle. Also der Serie, bei der er den Import einer britischen Show ins US-Fernsehen karikiert. Verstehter? (Und »Giles« ist auch dabei.)

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