Fresh Meat

Fresh MeatIch bin so frei und schmuggel noch ein wenig britische Ware zwischen all die halbgaren US-Neuheiten. „Fresh Meat“ heißt der neueste Streich von Channel 4, dem Sender aus demselben Netzwerk wie die viel gelobten „Skins“ und „Misfits“. Ganz so heftig-deftig ist die Serie über eine Gruppe von Uni-Anfängern auf den ersten Blick nicht, stellt aber einen dringend notwendigen Ausgleich für zu viel amerikanisches Fernsehen dar, wenn ihr mich fragt.

„Fresh Meat“ dreht sich um sechs einander zunächst fremde Studis, die gemeinsam in einem Haus leben. Es gibt den Einsiedler, die bisexuelle Punkerin, die Streberin, den Player, das verunsicherte It-Girl und den Nice Guy. Ziemliche Stereotypen, die hier zusammengewürfelt werden. Der Sender beschreibt die Dramedy als eine Serie über das „lustige und oftmals schmerzhafte“ wahre Leben von Studenten. In der ersten Folge ist es noch eher ein Wer-mit-wem und langsames Kennenlernen, das aber durch zum Teil reichlich absurd dargestellte Charaktere durchaus einige Lacher parat hält.

Darüber hinaus kann ich noch gar nicht viel sagen. Die Sache mit britischen Serien (zumindest bei mir) ist, dass ich sie am Anfang oft merkwürdig finde – weil mein Serienjunkie-Hirn so auf amerikanische Fließbandware geeicht ist. Aber ich habe bisher noch fast keine Serie von der Insel angefangen und wieder aufgehört. Ich habe also große Hoffnungen auch für „Fresh Meat“.

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