Girlfriends‘ Guide to Divorce

Girlfriends' Guide to Divorce

Wenn Seriengott Joss Whedon eine Serie empfiehlt, kann ich nicht anders, als einzuschalten. Und ich wurde nicht enttäuscht: „Girlfriends‘ Guide to Divorce“ ist smart und lustig, tiefgründig und albern, eine Serie über Freundschaft, Liebe, Zeit und Alter, über – klar – Scheidung und wie sich das Leben und die Menschen mit den Jahren in einer Beziehung verändern.

In „Girlfriends‘ Guide to Divorce“ spielt Lisa Edelstein (die Dr. Cuddy aus „House“) eine erfolgreiche Buchautorin, deren Leben auf den Kopf gestellt wird: Die Scheidung von Ehemann Jake (Paul Adelstein aus „Prison Break“, „Private Practice“ und „Scandal“) ist eingeleitet und die Karriere auf einmal nicht mehr so rosig. Denn Abby McCarthy ist bekannt als die Ratgeberfrau, die ein perfektes Privat- und Berufsleben führt. Als ihre Ehe zerbröselt, ist sie auch ihre erfolgreiche Buchreihe los und muss sich neu erfinden. Als die Frau in ihren Vierzigern mit zwei Kindern, die das Leben wieder neu entdeckt, die Dates hat und sich mit ihren ebenfalls geschiedenen Freundinnen über die superjunge Neue ihres Ex wundert.

Marti Noxon, Whedons langjährige „Buffy“-Wegbegleiterin, hat sich „Girlfriends‘ Guide to Divorce“ ausgedacht als erste Scripted Serie des Senders Bravo((Ihr merkt schon: Alle wollen jetzt Scripted machen…)). Mir hat es großen Spaß gemacht, während der ersten Staffel zuzusehen, wie sich Freundschaften geformt, Menschen verändert haben und die großen Fragen des Lebens gestellt, aber selten beantwortet wurden. Die Serie hat einen ganz tollen Cast, einen feinen Humor, ausreichend viel Crazy, sehr unterschiedliche, moderne, spannende Frauenbilder. Absolute Empfehlung meinerseits!

→ „Girlfriends‘ Guide to Divorce“ in der Wikipedia und bei TVRage
→ Tomatometer: 81%, Metacritic-Score: 69
Trailer

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