Killjoys

KilljoysDutch und John sind interplanetare Kopfgeldjäger – Killjoys. Immer regierungsneutral dienen sie der Company beim Beschaffen flüchtiger Gesetzesbrecher. Den aktuellen Fall versucht John, eigentlich nur Dutchs untergeordneter Partner, auf eigene Faust zu lösen. Es ist ein Befehl zur Tötung eines Kriminellen – seines Bruders D’avin. John ist allerdings nicht der einzige, der nach D’avin sucht. Und so braucht er doch noch die Hilfe von Dutch um seinen Bruder vor der Company zu bewahren.

Neben »Dark Matter« ist »Killjoys« direkt das zweite Weltraumabenteuer in Serienform, das momentan über die (Sparten-)Kanäle flattert. Die Serie nimmt uns mit auf unterschiedliche Kopfgeldjäger-Trips durch die Galaxie. Die Geschichte ist bunt gemalt und verbaut unterhaltsam einige interessante Sci-Fi-Elemente. Auch die Darsteller machen ihr Ding gut, obwohl es noch etwas braucht, eh ich Aaron Ashmore nicht mehr als Smallvilles Jimmy Olsen sehen werde.

Mehr als andere Weltraumserien leidet »Killjoys« manchmal an billigen CGI-Effekten. Die Serie zeichnet viele Bilder unterschiedlicher Kulturen, Regionen und Planeten – und scheut auch nicht vor Außenaufnahmen ihres Raumschiffs. Aber all das erfordert eben Computergrafik, die leider nicht immer vollständig glattpoliert ist. Vermutlich reicht das Budget einer solchen Serie einfach nicht.

Aber Science Fiction hat ja immer viel mit Vorstellungsvermögen zu tun, daher ist das CGI zwar schade, aber kein Show Stopper. Denn »Killjoys« hat facettenreiche Handlungen in den Fällen der Woche, aber auch folgenübergreifende Mysterien, die mich auf die nächste Folge warten lassen.
Die Serie ist ein leichtkostiges Weltraumabenteuer — und eine gute Alternative für den, dem »Dark Matter« zu düster ist. Weltveränderndes Emmy-Fernsehen machen beide allerdings nicht. Aber muss ja auch nicht, ne?

→ »Killjoys« in der Wikipedia und bei TVRage
Trailer
→ Tomatometer: 79 % , Metacritic-Score: 59

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