Legit

LegitStand-Up-Komiker Jim möchte dem Rat seiner Mutter folgen und legit, in etwa: echt, werden. Was Vernünftiges tun im Leben. Im ersten Schritt beantragt der Ursprungsaustralier Papiere für die amerikanische Staatsbürgerschaft.
Bald hat er den nächsten Plan. Er möchte Billy, dem Bruder seines besten Kumpels, eine gute Zeit bereiten. Der ist 32 und noch Jungfrau. Was man als guter Freund dann macht, ist klar: Man fährt mit ihm in Bordell. Der Umstand, der die Sache etwas abenteuerlich macht, ist Billys Lähmung. Von der Hüfte abwärts.
Aber abenteuerlich heißt nicht unmöglich — und Jim wundert sich, wie gut das ganze Unterfangen funktioniert. Er beschließt, Billy in Zukunft häufiger als Frauenmagnet zu benutzen.

»Legit« ist eine Serie von und mit dem australischen Komiker Jim Jefferies, der auch sowas wie sich selbst spielt. So gut wie immer ein schlechtes Zeichen. Hier allerdings nicht. »Legit« ist eine nette Show, die sich eines schwierigen Themas annimmt: Mit Behinderten außergewöhnliche Situationen verbringen, die für Andere, Nicht-Rollstuhl-Gebundene alltäglich sind. Und der Einstand ist schön ziemlich außergewöhnlich…

Wie die Comedy in den nächsten Folgen klappt, muss sich erst noch zeigen. Aber die Prämisse ist interessant und geht mit der Thematik, wie ich finde, hinreichend sensibel und unsensibel zugleich um.

→ »Legit« bei TVRage und in der Wikipedia
Trailer
→ Metacritic-Score: 69

CyberChimps