Longmire

LongmireNach einem Schicksalsschlag findet Sheriff Longmire nur schwer wieder zurück zu seiner Arbeit. Demotiviert und depressiv lebt er in den Tag. Seine kleine Sheriff-Station versucht, ohne ihn zu laufen.
Zum Beginn der Serie beschließt Longmire, gemeinsam mit der Hilfe seiner Tochter und des Deputys Starbuck, das Ruder rumzureißen. Und dem Departmentjüngling Branch bei dessen Sheriffswahl-Kandidatur die Stirn zu zeigen. Nebenbei gibt’s noch Stress mit den Indianer-Reservats-Sheriffs von nebenan.

»Longmire« ist eine Krimiserie, rund um einen alten, etwas abgefuckten Sheriff. Das Setting, einsam irgendwo in Wyoming, spielt konstant mit einer Western-Atmosphäre. Allerdings rollen anstelle von Dornbüschen Papiertüten durch’s Bild. Typisch für A&E ist alles eher ruhig und dunkel gehalten. Aber das passt hervorragend zum Westernlook.

Von der Pilotepisode her zu urteilen ist »Longmire« eine solide Krimiserie. Gut gespielt, gut regisseurt, gut produziert. Noch fehlt mir aber der Haken, der Twist, der mich auch die nächsten Folgen noch einschalten lässt. Ein paar wenige (Kabel-)Serien funktionieren auch ohne sowas – aber ob’s hier bei diesem klassischen Genre auch reicht? Man wird sehen.

→ »Longmire« bei TVRage und in der Wikipedia
→ Trailer

(»Longmire« basiert übrigens auf einer Reihe Mystery-Romane. Ich halte es für unwahrscheinlich, aber es wäre ganz schön crazy (und vermutlich gut), wenn Mystery-Elemente auch in die TV-Adaption reinspielten. Außerdem: Warum gibt es keine vernünftige Übersetzung für das Englische »directed«? Jemand möge sie erfinden. Sogleich!)

CyberChimps