Madam Secretary

Madam Secretary

You don’t just think outside the box, you don’t even know there is a box.

Téa Leoni ist die neue Außenministerin der Vereinigten Staaten, Elizabeth McCord. Nachdem der Vorgänger bei einem Flugzeugabsturz ums Leben kommt, rekrutiert Präsident Dalton (Keith Carradine) seine frühere CIA-Angestellte für den Posten, wohlwissend, dass er mit der ehemaligen Spionin nicht die größte Diplomatin, sondern einen sehr eigenwilligen Kopf in sein Kabinett holt. „Madam Secretary“ begleitet diesen eigenwilligen Kopf Woche zu Woche bei dem Versuch, zwischen Diplomatie und ihren speziellen Fertigkeiten zu navigieren.

CBS1 setzt mit seiner neuen Serie einmal mehr auf eine starke Frontfrau. Vergleiche zu großen Vorbildern wie „The West Wing“ liegen nah, wann immer ein fiktiver Stoff sich so nah ans Oval Office heranwagt. Ob „Madam Secretary“ denen gerecht werden kann, sei mal dahin gestellt.

Mir gefällt’s jedenfalls: Téa Leoni spielt eine facettenreiche Figur und ergänzt sich nicht nur mit den Darstellern ihres Staff gut, sondern hat vor allem in Tim Daly („Private Practice“) einen tollen Partner gefunden. Gemeinsam porträtieren sie das Ehepaar McCord, das zwischendurch fast zu gut harmoniert, um authentisch zu wirken. Aber es funktioniert: Das Familiendrama rundet das politische Procedural fein ab, auch wenn ich mir da noch etwas mehr Einblick in den emotionalen Konflikt der Hauptfigur erhoffe. Und dann hat Madam Secretary ab dem Ende der Pilotepisode auch noch eine potentielle Verschwörung auf ihrem Schreibtisch liegen, für eine übergreifende Storyline ist vorerst gesorgt. Ich bin angefixt.

→ „Madam Secretary“ in der Wikipedia und bei TVRage
→ Tomatometer: 67 %, Metacritic-Score: 66
Trailer


  1. CBS ist bekanntlich der Sender, auf dem unsere Lieblingsserie „The Good Wife“ läuft – die übrigens in der frisch gestarteten Staffel schon wieder großartig ist. Just sayin‘. 

CyberChimps