Malibu Country

Anstelle auf der Pressekonferenz neben ihrem Mann zu stehen und so zu tun, als ob alles nach seinen Affären gut wäre, packt Reba ihre Sachen und zieht mit Kindern und Mutter nach Malibu. Einmal quer durch’s Land — vom konservativen Süden der USA in den offeneren Westen. Ein Neuanfang.
Angekommen, gilt es, sich zurechtzufinden und Rebas Musikkarriere wiederzubeleben.

Traue nie einer Serie, deren Hauptcharakter den gleichen Namen wie die Darstellerin hat. Es bewahrheitet sich wieder ein mal.

In Malibu Country spielt Reba McEntire die Hauptrolle. Und ihr selbst für südstaatliche Verhältnisse extremer Akzent ist nicht das einzige was nervt. Nein, außerdem nervt: Die gesamte Show.
Voller unlustiger Lacher, blöder und platter Klischees, schrecklich gezeichneter Charakteren. Und sowieso. Alles.

Die Anfangsszene als Hommage an den Beginn von »The Good Wife« fand ich ja noch ganz amüsant. Aber der Effekt war Nanosekunden groß — denn dann kamen die Konservenlacher und die Show rann ihres Weges.

Bitte nicht, danke.

→ Malibu Country bei TVRage und in der Wikipedia
Trailer
→ Metacritic-Score: 41

(Außerdem, wie »The New Normal« ist das denn bitte schön?! Mit Kind und Mutter in den modernen Westen des Landes ziehen, nachdem einen der Mann betrogen hat. ALT.)

CyberChimps