Once Upon a Time

Once Upon A TimeEmma Swan (Houses Jennifer Morrison darf weiterhin kritisch ihre Stirn runzeln) läuft ein Kind zu: Am Tag ihres Geburtstags steht ihr Sohn vor der Tür, den sie vor zehn Jahren direkt nach der Geburt zur Adoption frei gab. Emma macht sich auf den Weg, ihn zurück zu seiner richtigen Mutter zu bringen. Auf der Fahrt faselt er allerdings dauernd über sein Märchenbuch, dass alles wahr sei und Emma eine wichtige Rolle spielen würde.
In einer Parallelgeschichte sehen wir ein Meta-Uber-Märchen: Schneewittchen wird wachgeküsst, Elfen bringen verzauberte Bäume, Geppetto baut etwas daraus. Rechtzeitig, bevor die Welt von der bösen Hexe zerstört wird.

Zu unserem Erstaunen stellen wir fest: Die Schauspieler in der Märchenwelt und im Heimatort des Jungens sind gleich. Ihre Charaktere scheinen auch irgendwie verknüpft. Ist also etwas dran, wenn das Kind von der Rettung der Welt durch Emma spricht?

Gewagt fand ich die Serie, als ich den ersten Trailer dazu sah. Märchen ins Jetzt transportieren, das muss doch schief gehen?

Ich bin allerdings etwas überrascht worden. »Once Upon a Time« war weder albern noch peinlich in seiner Verknüpfung von Sagen und Realität. Irgendwie passte es.
Dank toller Serien wie »Game of Thrones« sind wir mittlerweile an blöde Kostüme aus einer anderen Zeit gewöhnt, so dass diese Seitengeschichte (Seitengeschichte?) kein Problem war. Auch die Schauspieler machen ihre Sache gut.

Ich bin gespannt, wie es weiter geht. Die Pilotepisode macht jedenfalls Lust, erstmal weiterzublättern (sorry, eine Buchanspielung musste rein).

→ »Once Upon a Time« bei TVRage
→ Trailer

(Die Pilotepisode war sowas von Einführungsepisode, bis auf den Weg für die Geschichte zu bahnen ist irgendwie nicht viel passiert. In other notes: Direkt zwei Stargate-Alumni in einer Serie? Rekord!)

CyberChimps