Partners

Joe und Louis sind beste Freunde, seitdem sie denken können. So gute Freunde, dass sie sogar zusammen ein Architekturbüro haben. Was ihre Beziehung etwas außergewöhnlich macht: Louis ist schwul — Joe nicht. Und so gibt es immer wieder Situationen, in denen die beiden unterschiedlichen Welten unglücklich interagieren. Und Situationen, in denen die beiden einfach so unglücklich interagieren. So zum Beispiel, als in der Pilotfolge Louis vorschnelles Weitererzählen Joe fasst seine Geliebte und beide ihr Architekturbüro kostet…

Es gibt Serien wie »The New Normal«, die setzen sich zwar komödiantisch, aber intelligent-kritisch und ausgewogen mit Homosexualität und modernen Lebensweisen auseinander.
Und dann gibt’s »Partners«. Ein dummes Stück Fernsehen, vollgepackt mit unlustigen Klischees und noch weniger lustigen Witzen. Da nervt nicht nur der Lough-Track, da gibt’s sogar noch nervende Klatschübergänge zwischen den Szenen.
Puh. Ich bin mir sicher, »Partners« wird bald abgesetzt. Jedenfalls hoffe ich das.

→ »Partners« bei TVRage und in der Wikipedia
Trailer
→ Metacritic-Score: 37

(Ok, ich gebe zu, nicht alles ist schlecht an »Partners«. Das Zusammenspiel der beiden Hauptcharaktere ist ganz nett, hin und wieder gibt’s doch mal einen Witz, der zündet. Trotzdem: Die Show werde ich nicht weiter sehen.)

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