Quantico

quantico
Eine neue Klasse an der FBI-Ausbildungsschmiede Quantico tritt an. Während in der Gegenwart das Aussieben der Besten begonnen hat und für mindestens einen Kadetten ein jähes Ende nimmt, sehen wir im Flashforward die tragische Zukunft einiger der Charaktere: Agentin in spe Alex Parrish (Priyanka Chopra) wacht inmitten eines zerbombten Gebäudes auf. Der Terroranschlag auf den Grand Central Terminal in Manhatten, New York, wird jemandem aus ihrer Klasse angelastet. Eine verwobene Geschichte aus Blicken in die Zukunft und den ersten Wochen an der Akademie nimmt ihren Lauf, mit Intrigen, Geheimnissen, falschen Identitäten und scheinbar jede Menge Stoff für eine erste Staffel.

Von den neuen TV-Dramen diesen Herbst, die ich bisher gesehen habe1, ist „Quantico“ noch am ehesten auf der Weitergucken-Liste. Ich mag damit total daneben liegen, denn gerade unter den Procedurals mit überspannendem Geheimnis à la „Flash Forward“ hat es in den letzten Jahren so einige Flops gegeben. Die fast soapigen und Hochglanz-Darsteller Elemente könnten dem NBC-Drama zugute kommen – oder es killen, wer weiß das schon.

Während ich sonst gelangweilt bin von Crime Procedurals, finde ich die Aussicht auf einen Hauch „24“ in meinem Serienleben gerade ganz spannend. Dem großen Vorbild wird „Quantico“ zwar nicht gerecht, aber ein solches Format, das den Spannungsbogen auch wirklich aufrecht erhalten kann statt nur gelegentlich dem Mystery nachzugehen, fehlt mir.

Eines hat mir richtig missfallen: Josh Hopkins, den Grayson aus „Cougar Town“, kann ich in seiner Rolle als Quantico-Ausbilder und Undercover-Anti-Terror-Agent nicht ganz ernst nehmen. Zumindest im Piloten erinnerte mich seine Darstellung irgendwie sehr an die Schauspielversuche seines „Cougar Town“-Alter-Egos.

Trotzdem: „Quantico“ kommt auf die Liste. Die Geschwindigkeit gefällt mir, die Erzählweise – auf ein Ereignis der Zukunft hin erzählend – auch, ich mag einige der Darsteller (darunter Johanna Braddy aus „Unreal“ oder Morena-Baccarin-Look-alike Priyanka Chopra). Bin gespannt!

→ „Quantico“ in der Wikipedia
Trailer
→ Tomatometer: 83 %, Metacritic-Score: 70


  1. Außerdem: „Minority Report“, „Limitless“, „Blindspot“ 

Ein Gedanke zu “Quantico

  1. Mir hat Quantico auch gut gefallen. Vielleicht sogar besser als dir; aber vom Tomatometer/Metacritic-Rating bin ich überrascht. SO gut? Hui!

Kommentare sind geschlossen.

CyberChimps