Red Widow

Red WidowSorry. Riesen Backlog. Aufholen!
Marta Walraven möchte nichts mehr mit der Mafia-Kriminalität ihrer Familie zu tun haben. Aber just als der Entschluss gefallen ist, den ganzen Kram hinter sich zu lassen, wird ihr Mann bei einem Drive-By-Shooting vor der Haustür getötet. Wie es scheint, haben er und ihr Bruder Kokain vom falschen Mafia-Boss gestohlen. Und die Schuld, das zurückzubringen, lastet nun auf ihr. Problem: Das Kokain ist verschwunden. Und der Mafia-Boss charmant.

Kein großes Review hier, die Serie läuft so lange, die acht Folgen sind ja fast schon rum.

»Red Widow« ist ABCs »The Mob Doctor«. Frau wird aus ihrem Vorstadtleben rausgebracht um für die Mafia schlimme Dinge zu machen.

Die ABC-Serie ist dabei nicht schlecht. Eine starke Frau im Zentrum, mit Vorliebe für rote Kleidung, die versucht Trauer und verschiedene Schichten von Verantwortung zu jonglieren. Das ist ok-ish.
Aber, für meinen Geschmack, nicht ausreichend gut, als dass ich die Show wochenweise verfolgen würde. Versteht mich nicht falsch: Da gibt’s keine groben handwerklichen Fehler oder Storylines, die wesentlich hanebüchener sind als bei anderen Serien. Mich stört auch nicht die Übertreibung, die Überdramatisierung, die ›Let’s pack it all into one story‹-Mentalität. Wenn der Rest stimmt, dann könnte ich darüber hinweg sehen.
Aber »Red Widow« ist einfach uninteressant.

→ »Red Widow« bei TVRage und in der Wikipedia
Trailer
→ Metacritic-Score: 48

CyberChimps