Revenge (2)

RevengeEmily Thorne kommt frisch in die Hamptons, das Reichenerholungsgebiet der USA. Sie freundet sich schnell mit den lokalen Reichen und Schönen an (klar, sie ist ja selbst eine davon) und wird auf einer Spendengala sogar Zeugin ihres ersten Machtspielchens unter Reichen. Dufte. Könnte ein Sommerstart besser aussehen?
Was nur wir bisher wissen: Emily Thorne ist eigentlich gar nicht Emily Thorne. Eigentlich ist sie Amanda Clarke und gar nicht so zufällig in der Reichenclique in ihrem Hamptons-Viertel gelandet. Sie ist da, um Rache zu üben. An den Leuten, die vor einigen Jahren ihren Vater (und sie selbst!?) hinter Gitter brachten. Lasset die Spiele beginnen.

Caro gefiel »Revenge« gut. Mir auch!

Die Serie mag entfernt an so etwas wie die dunkle Seite von 90210 erinnern. In erwachsen.
Reiche und Schöne, ihre Problemchen und Intrigen. Stoff, aus dem Hollywood seit Jahrzehnten Geschichten dreht.
Aber dann ist da dieses recht mutige Grundmotiv der Rache, das der Serie einen finsteren Touch verleiht. Es ist nicht ein Handlungsbogen der Serie, der mit Rache zu tun hat, es ist der Handlungsbogen der gesamten Serie. Und anhand der Erzählperspektive werden wir dazu verleitet, mit dem Motiv zu sympathisieren. Das ist erfrischend.

Emily Thorne als Agentin in geheimer Mission, die sich ihren Plan allwissend, bis ins Detail, bereits ausgedacht hat. Wir sind überblickende Mitwisser aber auch zu begeistern, wie sich alles zusammenfügt.

Mir gefällt’s. (Nur bitte, bitte, lasst diese käsigen, abgedroschenen Momente in beiderlei Genrelagern weg, ja?)

→ »Revenge« bei TVRage
→ Trailer

(Und jeder weiß, dass zwei Mal unendlich so aussieht: ∞²)

CyberChimps