Switch

switch1Die Freundinnen Stella, Jude, Grace und Hannah sind wie Schwestern – und nebenbei Hexen im modernen London. Die britische Dramedy „Switch“ verliert keine Zeit, uns all das wissen zu lassen. Als eine von ihnen sich in der Pilotepisode auf Weltreisen verabschiedet, wird noch ein letzter group hug vorgeschlagen. Und der beinhaltet bei diesem Gespann vier Elemente, einen großen Topf, ein paar Worte und Special Effects. Monate später kehrt die Reisende nach Camden zurück, aufgefordert von ihren Freundinnen, denen die Magie fehlt, die sie nur in vollständiger Besetzung durchführen können. So einige Zaubersprüche ziehen sich durch die erste Dreiviertelstunde, und man fragt sich, wie diese Frauen ihr normales Großstadtleben je ohne Simsalabim meistern konnten.

„Switch“ (ein Switch ist in dieser Serie ein Zauberspruch) ist so eine Art Mischung aus „Girls“ und „Sabrina – Total verhext“, auf britisch, etwas aus der Zeit gefallen, aber auf durchaus charmante Weise. Und während das Quartett für seine Zutaten noch einen guten alten rostigen Topf samt Holzlöffel mitschleppt, tut’s statt Zauberbuch auch die Zauber-App.

So richtig ernst nimmt sich die Serie nicht, auch wenn die erste Episode mit der offenbaren Kampfansage eines anderen Hexenzirkels endet. Kann man gucken, wenn man auf Geschichten von Freundschaft und ein bisschen Hokuspokus steht, aber dass es so richtig mystisch wird, sehe ich nicht.

→ „Switch“ bei TV Rage

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