Newshows Check-up #10

Man könnte meinen, der Newshows-Podcast sei "The Good Wife Show"Ihr habt es längst gewusst und zum Jubiläumspodcast können wir es euch endlich verraten: In Wirklichkeit sind wir „The Good Wife Show“, der Fanboy-und-girl-„The Good Wife“-Podcast. Wirkt zumindest so, denn das Penny-Can-Schicksal will immer wieder, dass wir diese wunderbare Serie ziehen. Also sprachen wir in dieser Episode erneut über Julianna Margulies1 und Josh Charles. #Hach

Zum Glück haben wir in den Werbepausen noch ein paar andere Serien unterbekommen, darunter 2014er-Neustarts. Reinhören lohnt sich wie gewohnt, hier findet ihr die Audioversion!

Shownotes


  1. Lieber Andi, Margulies spricht man übrigens so aus 

Chicago PD

Chicago PD auf NBS

Vor zwei Monaten war Sergeant Hank Voight (Jason Beghe) ein stadtbekannter Cop, der Schmiergelder annimmt. War im Knast und kam frei. Wie und ob er wirklich geläutert ist, weiß man nicht so recht1 – auf jeden Fall ist er plötzlich nicht nur auf freiem Fuß, sondern leitet die Intelligence Unit der Chicagoer Polizei, eine Einheit von ihm handverlesener Ermittler. Gerade jagen Voight und seine Truppe einen Drogendealer, dessen schlechte Ware drei junge Menschen das Leben kostete – und stoßen dabei unerwartet auf eine viel größere und vor allem brutalere Kartellgeschichte. Köpfe rollen. Ein guter Start.

„Chicago PD“ ist ein Spin-off der ebenfalls noch recht jungen Serie „Chicago Fire“, die Podcast-Hörerinnen als einen von Andis und meinen Favoriten kennen dürften. Mehrere Charaktere wurden im Verlauf der ersten Staffel zunächst dort eingeführt, zuletzt gab es dann sogar vor dem Start der neuen Serie immer wieder Auftritte von Mitgliedern des neuen Intelligence-Teams im Umfeld von Firehouse 51. So, wie im Piloten „Stepping Stone“ auch mehrere Darsteller aus der „Mutterserie“ auftauchen. Nicht nur wegen dieser authentischen Verzahnung der beiden Schauplätze hat mich „Chicago PD“ durchaus beeindruckt.

Mir gefällt’s! Auch wer die Charaktere noch nicht kennt, bekommt einen guten ersten Eindruck von ihnen, obwohl die Pilotepisode den Zuschauer gleich mitten ins Geschehen wirft. „Chicago PD“ scheut sich nicht, gleich zu Beginn einen vielschichtigen, blutigen Fall der Woche herauszuholen, der tödlich und dramatisch endet.2 Sogar einen Cliffhanger am Ende der ersten Stunde gönnt sich der Newcomer, was ich ganz schön mutig finde.

Hier mehr als bei „Chicago Fire“ wird mir als Zuschauerin eine Mischung aus düsterem Fall und fast heiteren Einblicken in die Geschichte und Haltung der Figuren geboten. Ich bin gespannt, wie der Charakter Voight weiter erkundet wird und wie lange es dauert, bis er die Intelligence Unit zu professionellen Grenzenüberschreitern macht. Wenn „Chicago PD“ Tempo und Ton halten kann, bin ich durchaus für länger mit von der Partie. Aber das muss die Serie erst mal beweisen und auch jenseits von „Chicago Fire“ auf eigenen Füßen stehen. Schauen wir mal!

→ „Chicago PD“ in der Wikipedia und bei TVRage
→ Trailer
→ Metacritic-Score: 50, Tomatometer: 50%


  1. Außer man guckt „Chicago Fire“ 

  2. Wer Serien-News verfolgt, weiß bereits, dass nach der Pilotepisode der Cast noch mal deutlich verändert wurde… 

CyberChimps