You, Me & The Apocalypse

You, Me, and the Apocalypse
Das Hubble-Teleskop hat eine folgenschwere Entdeckung gemacht: Ein Meteorit ist auf Kollisionskurs mit der Erde und wird alles Leben in 34 Tagen auslöschen. Zeit für Panik! „You, Me & The Apocalypse“ folgt einer Gruppe verstreuter Individuen in den USA, Großbritannien und dem Vatikan: vom trauernden Bankangestellten Jamie (Mathew Baynton) auf der Suche nach seiner verschwundenen Ehefrau über die des Landesverrats angeklagte Rhonda (Jenna Fischer) bis zu dem für Heiligsprechungen verantwortlichen Vatikan-Priester Father Jude (Rob Lowe). Als das erwartbare prä-apokalyptische Chaos ausbricht, folgt der Zuschauer ihren Wegen, erlebt ihre Bucketlist und haarsträubende Abenteuer.

„You, Me & The Apocalypse“ ist ein kleines Juwel der aktuellen TV-Saison. Die Dramedy nimmt ein zutiefst erschütterndes Thema und gewinnt ihm viel Humor ab – vor allem dank herrlicher Charaktere: Cyberterrorist/-aktivist Ariel ist ein Bad Ass mit Keimphobie, Megan Mullally glänzt als liebevoller Nazi mit Südstaaten-Akzent, Nick Offerman mimt einen Crossdresser und Rob Lowes Father Jude flucht und raucht, während er im Auftrag des Papstes durch die Lande fliegt.

Die Serie erzählt potentiell zwei Stränge: Der eine zeigt, was das Ensemble in den 34 Tagen vor der Apokalypse macht, und der andere spielt wenige Sekunden vorm Weltuntergang in einem Bunker unter der englischen Kleinstadt Slough. Wie es von dort aus weitergeht, erfahren selbst die Stars der Serie nur peu à peu, schreibt der „Guardian“.

Meine Neugierde ist geweckt, I am hooked.

→ „You, Me & The Apocalypse“ in der Wikipedia
→ Tomatometer:

The Grinder

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Als das Finale seiner erfolgreichen Serie „The Grinder“ ausgestrahlt wird, hat TV-Star Dean Sanderson (Rob Lowe) keine Ahnung, was er als nächstes machen soll. Zu Gast bei seinem kleinen Bruder Stewart (Fred Savage) und dessen Familie, kann er seine Rolle nicht ganz ablegen: Die Menschen lieben seine Serie, können – wie ja manchmal so üblich – nicht zwischen Schauspieler und Figur unterscheiden und so fällt es auch Dean selbst nicht leicht, sich von seinem Charakter zu verabschieden. Muss er vielleicht auch gar nicht, denn schon in der Pilotepisode macht er sich auf, einen Fall für seinen Bruder zu gewinnen. Der ist nämlich tatsächlich Anwalt und findet eigentlich das Getue des Möchtegern-Anwalts ziemlich nervig…

Ich hatte nicht erwartet, die neue Comedy-Serie „The Grinder“ zu mögen. Rob Lowe gehört nicht unbedingt zu meinen Lieblingsschauspielern, muss man dazu sagen. Und der Trailer sah mir irgendwie einen Tick zu an den Haaren herbeigezogen aus. Doch tatsächlich hat mich die Pilotepisode sehr amüsiert, an der ein oder anderen Stelle habe ich mich sogar kringelig gelacht. Der Humor von „The Grinder“ ist irgendwas zwischen in your face, angenehm subtil und ein bisschen Slapstick, aber die gute Variante. Ich bleibe dabei!

Update: Nach drei Folgen allerdings langweilt das immer gleiche Schema von „The Grinder“ bereits: Die Familie sitzt auf dem Sofa und guckt die Serie in der Serie. Rob Lowe gibt dem Sohn des Bruders merkwürdige Lebenslektionen basierend auf seinem Charakter. Papa findet das doof. Schnitt. Die Kanzlei hat einen Fall, zu dem „The Grinder“ glaubt, etwas beitragen zu können. Sein Bruder verdreht die Augen und versucht ihm zu  erklären, warum er unter keinen Umständen Recht hat. Am Ende hat er doch irgendwie Recht. Und Ende.

Fox hat gerade erst eine komplette Staffel von „The Grinder“ bestellt. Nachvollziehen kann ich’s nicht. Aber gucken muss ich’s ja auch nicht. The jury rests.

→ „The Grinder“ in der Wikipedia
Trailer
→ Tomatometer: 93 %, Metacritic-Score: 71
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