Hello Ladies

Hello LadiesStuart ist Engländer. Engländer, der in Los Angeles lebt. Und dort nach der großen Liebe sucht. Dabei stellt er sich äußerst tollpatschig an, ist mitunter peinlich und, generell, trying too hard. Bei all der Verzweiflung und Zurückweisung, die er so auf seinem Weg einsteckt, ist er aber immer frohen Mutes und wartet auf die nächste Gelegenheit, sich zu beweisen.

Ich weiß nicht, ob mir das entsprechende Spaßgen von »Hello Ladies« fehlt. Aber die Show ist furchtbar unlustig. Die Momente, in denen ich lachte, sind an einer Hand abzählbar.
Anstelle in Spaß ist »Hello Ladies« ein Dauertraining in Fremdschämen. Nicht etwa in einer Art, wie bei den »Hangover«- oder (frühen) »Scary Movie«-Filmen, bei denen man irgendwo noch verstehen kann, wie andere Leute darüber lachen können. Bei »Hello Ladies« fehlt mir jede Ahnung dafür, wie irgendwer das lustig finden könnte.

Die Produktionsqualität ist hervorragend (HBO halt), Stephen Merchant macht seine Sache des verlorenen, großen Engländers hervorragend, Christine Woods als weiblicher Serienpart ist auch toll anzusehen.

Aber ich möchte nicht anderen Leuten beim Blamieren zu sehen.

→ »Hello Ladies« in der Wikipedia und bei TVRage
Trailer
→ Metacritic-Score: 58, Tomatometer: 45%
(Das lustigste und originellste an der Serie ist der Titel und wo er her kommt.)
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