Mob City

Mob CityDas Los Angeles des Jahres 1947 ist ein dunkles: Die Mafia versucht sich mit viel Gewalt in der Stadt niederzulassen, die Polizei das zu verhindern. Letzteres ist nicht so leicht. Die Mafia ist skrupellos und hat überall bei der Polizei ihre langen Finger ausgestreckt. Korruption in allen Ecken. Polizei-Chief Parker will das ändern und stellt eine Spezialeinheit zusammen, die das Fortschreiten der Gangster Mickey Cohen, Bugsy Siegel und Konsorten eindämmen soll. Nicht so leicht, wenn selbst der heimliche Star der Einheit, Detective Joe Teague, zwischen Geld und Recht hin und her gerissen ist.

»Mob City« ist die neue Serie von »The Walking Dead«-Erfinder Frank Darabont. Im Film-Noir-Stil erzählt sie die wahre Geschichte des Kampfes gegen das organisierte Verbrechen in L.A. Vor Weihnachten lief die Show auf TNT, drei Doppelfolgen hat sie in der ersten Staffel.

»Mob City« ist toll anzusehen, der Neo-Noir-Look, vermutlich am bekanntesten durch Sin City, gibt dem Stoff die Glaubhaftigkeit, die er verdient hat. Die Schauspieler sind erstaunlich gut für so eine kleine Serie, Jon Bernthal ist ein toller abgefuckter Teague. Sogar Simon Pegg hat eine Gastrolle.
Die Story ist ebenfalls spannend.

Wer »Broadwalk Empire« mag, für den ist »Mob City« sicherlich gefundenes Fressen. Für den Rest von uns zumindest eine nette Show, die man auch ruhig nur wegen ihres Aussehens anschauen kann1. Manchmal vielleicht etwas zu still erzählt — und teils hatte ich Probleme, der Geschichte zu folgen.

→ »Mob City« in der Wikipedia und bei TVRage
Trailer
→ Metacritic-Score: 63, Tomatometer: 65%
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  1. Is‘ ja nich‘ so lang, ne? 

CyberChimps