Newshows Check-up – Podcast #3

Newshows Check-upNach fast einem (!) Jahr ist es wieder so weit: Podcast-Time bei Andi und Caro. Mit neuer Energie, einem neuen (kürzeren) Format und dank Herbst-Season 2013 vielen neuen Serien sind wir wieder da. Und das jetzt häufiger!1

Wir haben unseren Podcast neu betitelt. Er heißt jetzt »Check-up«. Klingt gut, was? Erst geht’s für ein paar Minuten um neugestartete Serien, dann um unsere Lieblingsrückkehrer. Zum Ende schließlich eine freie Themenrunde (um es mit Domian zu sagen23).

Neben einer Videoversion gibt es auch ein Audio am Ende dieses Beitrags. Der entsprechende Podcast-Feed ist http://newshows.de/feed/podcast.

Sprungmarken direkt zu den Serien im Podcast:

Wie hat’s euch gefallen? Funktioniert das neue Format? Haben wir zu viel geredet? Oder zu wenig? Oder so oder so nur Unsinn? Gackert Caro zuviel? Und sitzt Andi komisch? Wollt ihr mehr Spoiler? Mehr ältere Serien? Einen Newshows-Koala? Wollt ihr Vampire bannen? Oder Lachtracks? Wünscht ihr mehr hochtrabende Analyse? Sind wir euch oberflächlich genug? Sollen wir Sternchen vergeben? Oder besser ganz die Klappe halten? Sagt uns eure Meinung!

Weiterführende Links zu diesem Podcast:


  1. Hoffentlich. 

  2. Kennt man Domian außerhalb NRWs? 

  3. Ja, Andi, kennt man. 

The Crazy Ones

The Crazy OnesSydney und Simon Roberts betreiben zusammen eine Werbeagentur. Simon ist der Star der Firma, etliche Awards und wichtige Kunden bescheinigen seinen Erfolg. Sydney ist seine Tochter, Protegé und heranwachsendes Werbesternchen. Was ihr an genialer Kreativität des Vaters fehlt, scheint sie mit Fleiß wett zu machen.
In der Pilotepisode will der größte und wichtigste Kunde der Agentur, McDonald’s, den Laden verlassen. In letztem Moment schafft es Simon aber noch, die McDonalds-Verantwortlichen mit einem spontanen Plan davon zu überzeugen, der Firma noch eine Chance zu geben. Simon war aber etwas großspurig unterwegs und so muss Sydney jetzt eine bekannte Sängerin davon überzeugen, einen Jingle für McDonald’s aufzunehmen. Und Kelly Clarkson sträubt sich doch etwas…

»The Crazy Ones« ist die neue Serie mit Robin Williams, der nach über dreißig Jahren wieder für eine Sitcom vor der Fernsehkamera steht. Außerdem mit von der Partie: Sarah Michelle Gellar1 und ein paar bekannte Gast-Stars.

Der Titel, »The Crazy Ones«, bezieht sich auf die legendäre Apple-Werbekampagne, die in den 90ern Philosophie und Kult um die Computerfirma und die ganze Computergeneration beschwor. Wie es scheint, ebenfalls ein Kultstück in der Werbendenbranche.

Die Serie schafft es gekonnt, realistische Dinge aus der Welt außerhalb der Serie, mit Fiktivem aus der »The Crazy Ones«-Realität zu vermischen. Mir gefällt das, prinzipiell, ganz gut.2

Nicht so sehr gut gefiel mir allerdings der Rest. Robin Williams ist ein Star und ein mit allen Wassern gewaschener Schauspieler. Das merkt man. Die jugendlich, alberne Rolle von Simon Roberts passt zu dem, was er auch sonst spielt. Allerdings mit einem Albernheits-Level-Up. Vermutlich soll uns das die Seite der Crazyheit der Agentur zeigen. Joa. Mir ist das doch etwas viel. Dieses übergroße, Keith-Hering-artige Selbstportrait mit Lampenfeature über dem Aufzug hilft da auch nichts.3 Genauso wie Caro gefallen mir auch die Szenen besser, in denen William etwas ruhiger spielt.
Sarah Michelle Gellar ist auch so eine Sache. Als Werbetochter passt sie besser in die Serie als letztes Jahr in »Ringer« als doppelte Bösewichtin. Gewöhnungsbedürftig ist es aber trotzdem alle mal noch etwas.

Die Story war, trotz des generell positiven Realitätsbezugs, eher meh. Kelly Clarkson käsig davon zu überzeugen, wie anders dieser Jingle ist. Das pendelte zwischen peinlich, over the top und halbinteressant.

Ich sehe die Idee, die hinter »The Crazy Ones« steht. Die finde ich nicht schlecht. Auch gegen die übertriebene Albernheit im Zentrum der Geschichte habe ich überhaupt nichts einzuwenden — ich bin großer Freund von Albernheiten. Aber die Pilotepisode war dann doch irgendwie nicht so umgesetzt, wie ich’s mir gewünscht hätte.
Mal sehen.

→ »The Crazy Ones« in der Wikipedia und bei TVRage
Trailer
→ Metacritic-Score: 57, Tomatometer: 52%
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  1. Die ziemlich schnell über die Absetzung von »Ringer« hinweg gekommen zu sein scheint… 

  2. McDonald’s und Kelly Clarkson jetzt nicht unbedingt direkt. 

  3. Erkennt ihr darin auch Robin Williams als den 200-Jahre-Mann? Sowieso: Wieso sehe ich in Simon Roberts die ganze Zeit Mrs. Doubtfire? Hilfe! 

The Crazy Ones

Pilot

Sarah Michelle Gellar ist (schon wieder) zurück im Fernsehen: als eine Hälfte der Werbeagentur Roberts & Roberts; die andere wird gespielt von ihrem Serienvater Robin Williams. Zusammen sollen sie „The Crazy Ones“ sein, so der Name der neuen CBS-Comedy. Crazy sind – wie gewohnt – vor allem Williams‘ anhaltende Impressionen und Grimassen. Der Schauspieler ist jedoch – in meinen Augen – dann am besten, wenn er die Albernheiten mal abstreift und was Herzerwärmendes spielen darf, der Komiker Williams ist nicht mein Geschmack. Von Drama1 war in der Pilotepisode leider wenig zu merken, aber immerhin meine ich, eine gewisse Chemie zwischen Williams und Gellar erkannt zu haben, die Besserung verspricht.

Ansonsten hatte die erste Folge ein paar nette Momente, etwa als Williams und Co-Darsteller James Wolk sich mit Kelly Clarkson treffen, um „America’s Sweetheart“ für einen McDonalds-Spot zu gewinnen und spontan einen Song dichten und zum Besten geben. Oder als später Gellar, um die Musikerin endgültig zu überzeugen, im gefüllten Restaurant auf den Tisch steigt und ein Ständchen singt.

Persönlich wäre ich dafür, die überflüssige Sekretärin (Amanda Setton in einer sehr ähnlichen Rolle wie zuletzt „The Mindy Project“, wo sie ebenfalls überflüssig war und rausgeschrieben wurde) dauerhaft durch Kelly Clarkson zu ersetzen. Dann wäre ich geneigt, noch mal einzuschalten, denn die hatte was. Alles in allem landet „The Crazy Ones“ jedoch auf meiner To-Watch-Skala in der vollgepackten neuen TV-Season eher im unteren Mittelfeld. Schade.

→ „The Crazy Ones“ in der Wikipedia und bei TVRage
→ Trailer
→ Metacritic-Score: 57, Tomatometer: 50%


  1. …weil Comedy… d’oh! 

CyberChimps