Newshows Check-up #8

Newshows Check-up
In der achten Folge unseres Podcasts erfüllen wir Zuschauerwünsche und proben den Joss-Whedon-Fangirl-Gesang. Außerdem vergessen wir die Zeit.
Wir werden immer besser, unsere Hangout-Qualität leider immer katastrophaler. Bitte nehmt doch gleich die Audioversion; zu der kann man auch super Sport machen, ließen wir uns sagen:

Wollt ihr es euch dennoch antun, uns anzugucken, dann ist hier das Video:

Links:

Zuschauerpost

Zuschauer haben wir auch: @julianwki guckte diese Folge am Dienstagabend live

Zuschauer haben wir auch: @julianwki guckte diese Folge am Dienstagabend live (Foto: CC NY)


  1. Bevor ihr meckert, dass wir ’nen Sprung in der Platte haben – über „The Good Wife“ kann man sogar 100.000 Mal sprechen! 

The Fosters

The Fosters auf ABC Family
Manchmal, vor allem wenn das Wetter so trübe ist wie gerade, erfüllen wir gerne auch Wünsche. Podcast-Fan Katrin hat uns bekniet, „The Fosters“ eine Chance zu geben, einem der ABC-Family-Sommer-Dramen. „Das schaut ihr doch an einem Wochenende weg“, meinte sie.

Here we go: Die titelgebenden Fosters sind eine besonders patchworkige Patchwork-Familie: zwei lesbische Mütter, ein biologischer Sohn, adoptierte Zwillinge und zu Beginn der Serie noch ein Geschwisterpaar, das sie zur Pflege bei sich aufnehmen. Die Mütter sind obendrein Karrierefrauen, die eine arbeitet mit ihrem Ex-Mann zusammen; die eine Mutter ist schwarz, die Adoptivkinder sind Latinos; ihre biologische Mutter drogenabhängig, einer hat ein Alkoholproblem; Kirche, Schwangerschaft, Gewalt, Eifersucht, Teenie-Drama, Erwachsenen-Drama, eine Schusswunde, illegale Parties, Vergewaltigung, verbotene Verliebtheit, Drogenhandel, Geldprobleme… und so vieles mehr. Alles in den ersten zehn Folgen der ersten Staffel.

Das ist alles ein bisschen viel auf einmal, vor allem auf eine einzige Familie projiziert. Und dann heißt die Foster Family auch noch Foster mit Nachnamen. Allerdings: Was total in die Hose hätte gehen können, funktioniert erstaunlich gut, ohne in Staffel 1.1 einmal überzogen, belehrend oder unrealistisch zu wirken. Stattdessen ist „The Fosters“ ein bodenständiges und stellenweise sehr herzerwärmendes Drama, das an das wohlige Gefühl von Familienserien aus guten alten Zeiten erinnert, wie „Everwood“ oder „Gilmore Girls“. (Die spielen allerdings noch ein paar Ligen drüber.)

Trotzdem waren „The Fosters“ mein Wochenende absolut wert. Einer der bisherigen Höhepunkte, irgendwann in der Mitte der ersten Staffelhälfte, ist übrigens die Inklusion von Noah St. John, dem Poetry-Slammer, der vergangenes Jahr mit dieser bewegenden Performance bekannt wurde, und der in der Serie eine ähnliche Darbietung gibt.

Weiter so!

→ „The Fosters“ in der Wikipedia und auf TVRage
→ Trailer
→ Metacritic-Score: 70, Tomatometer: 87%

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