Newshows Check-up #6

Newshows Check-up
Da sind wir schon wieder, mit einer neuen Folge unseres brillanten, hochwertig produzierten, lupenrein argumentierten Kritiker-Podcasts. Heute debattieren und philosophieren wir unter anderem über fehlende Funken in „The Michael J. Fox Show“ und „The Millers“, Doppelgänger und überflüssige Soapelemente. Und wir finden natürlich auch einen Weg, erneut über „The Good Wife“ zu sprechen. ‚Cause we can.

Dieses Mal haben wir keine Kosten und Mühen gescheut und haben parallel zum Google+-Hangout das Audio unabhängig mitgeschnitten. Ohne blöde Artefakte wegen schlechter Bandbreite zum Google-Server. So gut klangen wir noch nie. Hört uns entweder am Ende des Beitrags, in eurem Lieblings-Podcast-Player mit dem Podcast-Feed oder direkt als Mp3.

Nach dem Video, wie gewohnt, die Details zu 1×06.

This week on Newshows Check-up:

Wir freuen uns über euer Feedback. Und gerne auch Hassmails an Alice/O2 in Hamburg, die leider derzeit meine2 Wohnung so unfassbar schlechtes Internet zu liefern scheinen, dass ihr mich vermutlich gar nicht verstanden habt. Sorry vielmals dafür!


  1. Oder so ähnlich. 

  2. Also Caros. 

The Millers

themillers

Eigentlich wollten/mussten/sollten Tom und Carol nur kurz bei ihren Kindern unterkommen, nachdem Tom (wieder einmal, offensichtlich) den Keller unter Wasser gesetzt hat. Doch als Tom erfährt, dass Sohnemann Jack schon seit drei Monaten geschieden ist, platzt ihm der Kragen: Er hätte in mehr als vierzig Jahren Ehe ja nicht mal das Wort Scheidung in den Mund nehmen dürfen, poltert er, weil die Kinder erst zu jung waren, man dann ihre Collegezeit nicht beeinträchtigen oder ihnen, als sie dann verheiratet waren, kein schlechtes Beispiel sein wollte. Tja, jetzt dann also, meint er – und verlässt seine Frau. Und so wohnt der lebensunfähige Vater plötzlich bei seiner Tochter Debbie und Familie, während eine pupsende Mama Carol sich bei Junggeselle Jack breitmacht, der doch eigentlich gerade wieder ins Singleleben eintauchen wollte…

Furzwitze? Seriously, CBS?1

Davon abgesehen2 könnte „The Millers“ die erste Kinder-wohnen-in-fortgeschrittenem-Alter-unverhofft-wieder-mit-ihren-Eltern-zusammen-Comedy sein, die ich anschaue und mag. Und das hat vor allem zwei Gründe: 1. Will Arnett. 2. Margo Martindale3. Und die beiden sind nur ein Teil eines ziemlich tollen Casts (außerdem noch Beau Bridges, Jayma Mays und bald dann Eliza Coupe), der hoffentlich so gut gemeinsam funktionieren wird wie ich die Darsteller einzeln mag.

„The Millers“ ist zwar weder neu noch besonders clever. Aber dass ich gegen Ende der Pilotepisode mit dem Lachtrack lachte anstatt wie sonst so oft mit den Augen zu rollen, werte ich jetzt mal als gutes Zeichen. Mir gefiel’s! Und erwähnte ich schon, was für ein großartiger Cast das ist? Nein? Es ist wirklich ein großartiger Cast! Das kann man nicht oft genug betonen, denn es kann in so einem schon vielfach da gewesenen und gerne vor Ausstrahlung der ersten Minuten für tot erklärten Sitcom-Szenario wirklich einiges ausmachen.

→ „The Millers“ in der Wikipedia und bei TVRage
Trailer
→ Metacritic-Score: 49, Tomatometer: 52%


  1. Ja, das verdient eine eigene Zeile. Ich meine: SERIOUSLY??? 

  2. …davon abzusehen, erfordert wirklich Willenskraft… 

  3. Wow, die Frau ist schwer beschäftigt dieser Tage! 

CyberChimps