The Fades

The FadesNoch eine britische Serie. Yay!

»The Fades« ist der Versuch der BBC, einen Fuß in die Jugendlich-und-Übersinnlich-Serienschiene zu kriegen.

Dabei begleiten wir Paul, eigentlich ein ganz normaler Außenseiter, der nachts seltsam träumt. Aber, um es in bester Sixth-Sense-Intonation zu sagen, er sieht tote Menschen. Also nicht ganz: Halbtote. Solche, die zwischen dieser und jener Welt gefangen sind (»Fades«). Während Paul ebendies in der Pilotfolge herausfindet, begleitet die Geschichte zwei Veteranen auf dem Gebiet der Fades-Sichtung. Denn gerade hat’s ein Fade geschafft, in die Welt der Lebenden zurückzukommen. Zwar ist er noch etwas blass um die Ohren und eher knochig, aber er ist da. Und das ist ein Problem, denn bald könnten andere Folgen.
1-2-3, Fight!

Ihr erkennt, »The Fades« macht keinen Heel daraus, den Kampf »Gut vs. Böse, Leben vs. Tod« ein weiteres Mal aufzurollen. Muss man ja auch nicht.

Die Show scheitert bei mir an Anderem. Nämlich an ihrer Struktur. Struktur? Eben. Die Pilotfolge von »The Fades« fühlt sich an, wie ein wirrer Traum, nach dem man eine wirre TV-Serie gesehen hat. Gut, das passt dann inhaltlich zum Erlebnis des Protagonisten. Aber wenn dabei die ganze Handlung so wirsch wird, dass man ihr kaum folgen kann, dann ist das zu viel des Guten.

Darüber hinaus ist die Show ordentlich düster und schreckt auch vor ausführlicher Blutdarstellung nicht zurück. Man könnte fast von so etwas wie Horror sprechen.
Aber das reicht nicht, um die x-te Aufwärmung dieser Protogeschichte auf meine wöchentliche Sehagenda zu setzen.

→ »The Fades« bei TVRage
→ Trailer

Wenn ihr Fans des Genres seid, dann freue ich mich über einen Kommentar, wie es euch erging.

CyberChimps