The Grinder

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Als das Finale seiner erfolgreichen Serie „The Grinder“ ausgestrahlt wird, hat TV-Star Dean Sanderson (Rob Lowe) keine Ahnung, was er als nächstes machen soll. Zu Gast bei seinem kleinen Bruder Stewart (Fred Savage) und dessen Familie, kann er seine Rolle nicht ganz ablegen: Die Menschen lieben seine Serie, können – wie ja manchmal so üblich – nicht zwischen Schauspieler und Figur unterscheiden und so fällt es auch Dean selbst nicht leicht, sich von seinem Charakter zu verabschieden. Muss er vielleicht auch gar nicht, denn schon in der Pilotepisode macht er sich auf, einen Fall für seinen Bruder zu gewinnen. Der ist nämlich tatsächlich Anwalt und findet eigentlich das Getue des Möchtegern-Anwalts ziemlich nervig…

Ich hatte nicht erwartet, die neue Comedy-Serie „The Grinder“ zu mögen. Rob Lowe gehört nicht unbedingt zu meinen Lieblingsschauspielern, muss man dazu sagen. Und der Trailer sah mir irgendwie einen Tick zu an den Haaren herbeigezogen aus. Doch tatsächlich hat mich die Pilotepisode sehr amüsiert, an der ein oder anderen Stelle habe ich mich sogar kringelig gelacht. Der Humor von „The Grinder“ ist irgendwas zwischen in your face, angenehm subtil und ein bisschen Slapstick, aber die gute Variante. Ich bleibe dabei!

Update: Nach drei Folgen allerdings langweilt das immer gleiche Schema von „The Grinder“ bereits: Die Familie sitzt auf dem Sofa und guckt die Serie in der Serie. Rob Lowe gibt dem Sohn des Bruders merkwürdige Lebenslektionen basierend auf seinem Charakter. Papa findet das doof. Schnitt. Die Kanzlei hat einen Fall, zu dem „The Grinder“ glaubt, etwas beitragen zu können. Sein Bruder verdreht die Augen und versucht ihm zu  erklären, warum er unter keinen Umständen Recht hat. Am Ende hat er doch irgendwie Recht. Und Ende.

Fox hat gerade erst eine komplette Staffel von „The Grinder“ bestellt. Nachvollziehen kann ich’s nicht. Aber gucken muss ich’s ja auch nicht. The jury rests.

→ „The Grinder“ in der Wikipedia
Trailer
→ Tomatometer: 93 %, Metacritic-Score: 71

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