The Originals

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Der machthungrige Werwolf-Vampir-Mischling Klaus aus der titelgebenden Original Family, den ersten Vampirfamilien, kehrt in (s)eine frühere Heimat New Orleans zurück. Hier hat inzwischen sein früherer Schützling Marcel die Macht übernommen – eine Position, die Klaus ihm nur zu gerne strittig machen würde. Den König der Stadt wollen auch die Hexen von New Orleans entthronen, die Marcel und seine Banden klein und machtlos halten. Ihnen kommt Werwölfin Hayley gerade recht, die nach einem One Night Stand Klaus‘ Kind erwartet und das perfekte Druckmittel zu sein scheint, ihn zu ihrem Alliierten im Kampf gegen Marcel zu machen.

„The Originals“ ist ein Spin-off der erfolgreichen, ebenfalls beim kleinen Sender The CW ausgestrahlten Serie „The Vampire Diaries“ und die Prämisse klingt für Nicht-Eingeweihte jetzt vielleicht erst mal ein wenig albern. Ist sie auch ein bisschen, selbst wenn man sie schon kennt. Gut denkbar, dass diese Serie auch nur (oder zumindest vor allem) für Fans der alten funktioniert.

Denn die Familie um Klaus Mikaelson, die hier im Zentrum steht, kennt man aus der großen Schwesternserie schon seit einiger Zeit, hat in zahlreichen Flashbacks ihre Vergangenheit erzählt bekommen und auch andere Seiten des egozentrischen Klaus gesehen. In die Pilotepisode von „The Originals“ haben sie nun versucht, möglichst viel davon reinzuquetschen, was die Dreiviertelstunde total überladen hat und obendrein für jemanden, der den ursprünglichen Back-Door-Pilot in „Vampire Diaries“ kennt, langweilig machte.

Ob mit oder ohne Vorkenntnissen, weiß ich nicht, ob ich mir diese Serie auf Dauer antun kann. In „Vampire Diaries“ wurde die Figur des Klaus dermaßen aufgebläht in den vergangenen Jahren, dass ich persönlich froh bin, ihn dort los zu sein. Aber auch das Original war anfangs mehr Guilty Pleasure und hat sich erst gegen Ende der ersten Staffel als wirklich spannende, gut gemachte Serie erwiesen. Gut Ding will also vielleicht auch in New Orleans Weile haben. Mal schauen.

→ „The Originals“ in der Wikipedia und bei TVRage
Trailer
→ Metacritic-Score: 52, Tomatometer: 53%

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