The Secret Circle (2)

The Secret CircleIch hatte schon befürchtet, dass meine Kurzkritik von „The Secret Circle“ mit meiner selbstverteidigenden Standardlosung „Ich steh halt auf Teenie-Kitsch“ würde anfangen müssen. Nachdem Andi der neuen CW-Serie bescheinigte, eine Teenie-Serie und „mit keinem Aspekt“ sein Fall zu sein, hätte es gut sein können, dass ich mich gleich mit einem meiner ersten Posts hier als ziemlich anfällig fürGuilty Pleasure erweise.

Da war es schon beinahe beruhigend, als ich nach der Hälfte der Pilotepisode beinahe abgeschaltet hätte, weil ich die zu offensichtliche, in your face-Art der Erzählung nicht mehr ertragen haben. Das Geheimnis des „Secret Circle“? Dass die Serie nicht mal als Guilty Pleasure wirklich taugt… und das von jemandem, der sogar – ich gestehe – das vollkommen misslungene Remake von „90210“ nach wie vor schaut.

Allein schon, wie übers Knie gebrochen die Einführung in die Handlung wirkte. Mit der Tür ins Haus. Das Ganze stets unterlegt mit diesen grausam offensichtlich Sounds, die uninspirierte Formate nun mal nutzen, um bei der Untermalung von Szenen bloß keine Zweifel zu lassen, dass sich gerade jemand anschleicht oder in diesem Fall eben etwas Magisches/Gruseliges passiert.

Wo wir schon bei der Musik sind, noch eine abschließende Anmerkung (denn mehr habe ich Andis trefflich formulierter Kritik wirklich nicht hinzuzufügen): Die Melodie, die Hauptdarstellerin Britt Robertson summt und die sich wie ein musikalisches Motiv durch die gesamte Folge zieht, nervt nicht nur bereits nach dem zweiten Mal tierisch. Sie erinnert zudem in ihren ersten Noten stark an das Lied der Gentlemen, jener ikonischen Märchenmonster aus der Emmy-nominierten „Buffy“-Episode „Hush“. Mit dieser … Anmaßung allein hat sich „The Secret Circle“ quasi disqualifiziert.

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