The Tomorrow People

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„That sounds awful“, sagt Stephen zu den Tomorrow People, nachdem sie dem Newcomer von ihren Superkräften (die drei Ts! Telepathie, Telekinese, Teleportation) und denen, die sie jagen, erzählt haben. Ach, hätte das mal jemand den Machern dieser CW-Serie gesagt…

Die hübschen „Teenies“1, die in einem „runtergekommenen“ Lager irgendwo in ’nem alten Bahntunnel leben2, suchen quasi ihren Messias. Der angeblich tot ist, aber – siehe da – Stephens Vater ist/war, weswegen Stephen, der gerade erst seine Kräfte entdeckt, sich unbedingt ihrem kleinen Club anschließen soll. Und im Hintergrund geht es noch – da tritt dann der vermeintlich böse Genetiker-Onkel auf den Plan – um den Kampf zwischen Mensch und dieser neuen Superspezies.

Nachdem die Tomorrow People („Den Namen haben wir uns nicht ausgedacht!“ Nee, ist klar) gefühlt die erste halbe Stunde damit verbracht haben, in einem Monolog nach dem anderen ihre Superkräfte und Superprobleme zu erklären3 und Stephen das Alles „awful“ nennen darf, habe ich schon gar nicht mehr wirklich hingeguckt.

Die Story an sich ist nicht schlecht, aber sie ist grauenhaft umgesetzt, die Charaktere werden stümperhaft eingeführt, die Teleportationseffekte wirken wie aus dem Film „Jumper“ geklaut – und der war schlecht. Warum macht Mark Pellegrino („Lost“) bei so was mit? Oder Sarah Clarke („24“)? Selbst von Peyton List („Mad Men“) ist man inzwischen Besseres gewohnt. Nicht mal Guilty-Pleasure-Potential sehe ich hier. Next!

→ „The Tomorrow People“ in der Wikipedia und bei TVRage
→ Trailer
→ Metacritic-Score: 49, Tomatometer: 43%


  1. gespielt von typischen CW-Gesichtern Ende 20 

  2. wo alles total fancy aussieht, aber sie trotzdem behaupten, wie Ratten zu leben. Is‘ klar! 

  3. Wenn ihr so lange erklären müsst, dann stimmt was mit euren Skripten nicht, kapiert das doch endlich! 

CyberChimps