Trophy Wife

Trophy Wife on ABC

Nach Karriefrau (Diane Buckley) und Esotherikerin (Michaele Watkins), drei Kindern und vielleicht ein bisschen Midlife Crisis verliebt sich Pete (Bradley Whitford) in die deutlich jüngere, impulsive und fun loving Kate (Malin Ackermann). Zeitsprung, ein Jahr später, beiden sind verheiratet1 und im neuen Familiengefüge hat Kate ihren Platz noch nicht so richtig gefunden. Die Ex-Frauen beäugen sie misstrauisch, der Ehemann ist nur eine geringe Hilfe und dass sie ständig versucht, cool und hip und die beste Freundin der Kids zu sein, hilft nicht gerade beim Einleben.

In der neuen Comedy-Serie „Trophy Wife“ – zum dämlichen Namen gleich noch zwei, drei Worte – beweist ABC wieder mal sein Händchen für außergewöhnliche Familienkonstellationen und Generationenkomik. In „Modern Family“ funktioniert das ja schon hervorragend und mit der inzwischen dritten ausgestrahlten Folge findet auch die „Trophy Wife“ als weitere moderne Familie ihre trotzdem ganz eigene Stimme. Ich stehe ja generell auf popkulturelle Anspielungen und mag, wie sie hier noch durch den Generationenkonflikt weiter ausgereizt werden. Zum Beispiel als Kate gegenüber Teenager Hillary Will Smith erwähnt. Und sie so: „Who? Oh, yeah, Jaden Smith’s dad.“

Eins noch, damit der Titel der Serie keine Irritationen aufkommen lässt: Kate ist eben nicht die klassische Trophäe, ein gut aussehendes Accessoire am Arm eines für was auch immer kompensieren wollenden älteren Herrn. Wie Andi schon schrieb, ist der Name dämlich. Aber die Serie nicht.

→ „Trophy Wife“ in der Wikipedia und bei TVRage
→ Trailer
→ Metacritic-Score: 63, Tomatometer: 74%2


  1. Diese Amis immer mit ihren Blitzhochzeiten… 

  2. Der Tomatoscore ist übrigens seit der Pilotepisode deutlich gestiegen – ich bin also nicht die einzige, die eine Verbesserung sieht. 

CyberChimps